
Unser Ansatz
Wir betreiben eine Marktgärtnerei. Doch was ist das eigentlich?
Eine Marktgärtnerei bedeutet ressourcenschonender Gemüseanbau auf kleiner Fläche, der ohne große Maschinen auskommt und auf nachhaltige Bodenpflege setzt. Sie ist eine Form der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft und durch die Direktvermarktung schaffen wir eine enge Verbindung zwischen uns und dir.
Ganz nach dem Motto “Nicht größer anbauen, sondern besser!”.
Hier möchten wir dir unseren Ansatz erklären, was eine Marktgärtnerei für uns bedeutet und wie sie sich von anderen landwirtschaftlichen Betriebsformen unterscheidet.
gemüs und munter bedeutet
Aus deiner Nähe
100% Handarbeit
100% Frische und Geschmack
100% Handarbeit
In unserer Marktgärtnerei spielt Handarbeit eine zentrale Rolle. Wir pflanzen, pflegen und ernten unser Gemüse mit größter Sorgfalt von Hand, um höchste Qualität zu gewährleisten. Durch die persönliche Betreuung jeder Pflanze können wir auf natürliche Weise auf ihre Bedürfnisse eingehen. So schaffen wir ein besonderes, nachhaltiges Produkt, hinter dem viel Liebe und Hingabe steckt.
Direkt aus deiner Nähe
Die Menschen reden von kürzeren Lieferwegen und dem ökologischen Fußabdruck. Wir bauen Gemüse für die Menschen an, die in unserer Region leben. Kürzere Lieferwege gibt es kaum, es sei denn, du baust dein Gemüse selbst an. Die direkte und persönliche Verbindung zwischen uns und dir ist uns enorm wichtig.
100% Frische und Geschmack
1x die Woche geht es bei uns richtig ab, wenn Erntetag ist. Innerhalb von 24 Std. schafft es das Gemüse von unserem Acker zu dir nach Hause. Dadurch wird sich dein Gemüse ungekannt lange frisch halten, seine Nährstoffe behalten und richtig, richtig gut schmecken.

Was machen wir anders?
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Unser Motto: „Nicht größer anbauen, sondern besser“.
Unsere Gärtnerei hat eine Größe von 5.000 m2, inkl. Wege, Lager- und Erholungsfläche. Mit diesem halben Hektar kommt man in der Landwirtschaft normalerweise nicht sehr weit, denn häufig müssen sich, vor allem konventionelle Betriebe, dem Bedarf nach günstigen Preisen anpassen und dafür große Ackerflächen mit großen Maschinen bewirtschaften, um auf einen guten Ertrag und Lohn zu kommen.
Aber warum können wir von unserer kleinen Fläche gut leben?
In unserer Marktgärtnerei setzen wir keine Maschinen ein, denn diese würden zu viel Platz der Anbaufläche für das Gemüse verbrauchen.
Ein Traktor braucht viel Rangierfläche und hat breite Reifen und Spurbreiten.
Unsere Beete sind 75 cm breit, die Wege 40 cm und wir bearbeiten sie in reiner Handarbeit. Und weil da kein Traktor durch muss, können wir das Gemüse viel enger pflanzen und säen.
Ein Beispiel: Auf unserem 75 cm breiten Marktgartenbeet stehen 5 Reihen Karotten, während auf ein 120 cm breites Beet in der Maschinell basierten Landwirtschaft häufig nur 3 Reihen Karotten passen, damit die Maschinen z.B. das Unkraut jäten können. Ein hoher Flächenverbrauch und Bodenverdichtung sind die Folge. Durch unsere enge Bepflanzung haben Unkräuter weniger Chance sich zu entwickeln und Pflegearbeiten erledigen wir mit kleinen, leichten Handgeräten. Damit sich unsere 5 Reihen Karotten auf der engen Fläche gesund und ertragreich entwickeln, betreiben wir sorgfältige Bodenpflege. Dabei sind Gründüngung, Fruchtfolge und ein bewusster Aufbau des Bodens mit Kompost wichtige Maßnahmen.
Was wir an unserer kleinen Fläche noch besonders schätzen, ist die Übersichtlichkeit. Jeden Tag bringen uns die kurzen und gut geplanten Wege nicht nur einen erheblichen Effizienzgewinn, sondern auch die Möglichkeit alles im Blick zu behalten und schnell auf Veränderungen reagieren zu können.
Und weil bei uns alles so lütt und übersichtlich ist, haben wir recht geringe Investitionskosten. Wir brauchen keine Maschinen, kein zusätzliches Personal und können den Aufbruch in die Landwirtschaft wagen, ohne uns zu verschulden. Ganz bewusst produzieren wir nur von Mai bis November und nehmen uns dann eine Winterpause. Denn trotz aller positiven Aspekte der Marktgärtnerei ist auch unsere Art der Landwirtschaft manchmal entbehrungsreich. Wenn es uns dann aber schon nach Weihnachten wieder in den Fingern juckt und die Vorfreude auf die ersten Aussaaten steigt, wissen wir, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.
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Durch die Direktvermarktung landet der Ertrag aus dem Verkauf der Gemüsekisten bei uns und nicht bei Zwischenhändlern oder dem Einzelhandel. Außerdem ist es uns sehr wichtig, unser Gemüse nicht für eine anonyme Masse anzubauen, sondern für euch, die Menschen in unserer Umgebung. Gemeinsam können wir richtig was bewegen und zeigen, dass kleinstrukturierte, regionale Landwirtschaft und der Zugang zu gesundem Gemüse unabhängig machen.
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Wir begreifen uns als eine gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft. Das heißt, wir versorgen dich mit Gemüse und du gibst uns mit deinem Abo Planungssicherheit. So teilen wir uns das Risiko von Ernteausfällen. Dennoch sind wir keine klassische SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft).
Wir sind keine ganzjahres Gärtnerei, denn das Gemüseabo läuft von Mai bis November. In den Wintermonaten pausiert das Abo und auch deine Zahlung.
Bei uns gibt es keine Notwendigkeit zur Mitarbeit auf dem Feld oder bei der Verteilung der Ernte. Nach Bedarf veranstalten wir aber bestimmt mal Mitmach-Tage, die sind aber immer freiwillig.
SoLaWi`s haben meist ein Mitgliedsmodell mit wählbarer Beitragshöhe. Bei uns gibt es nur einen Preis und du bist kein Mitglied, sondern einfach Kund*in. Und damit bist du der wichtigste Teil unserer Gärtnerei - ohne dich geht nix und wir möchten ein vertrauensvolles Miteinander schaffen. Daher bringen wir dich wöchentlich im Newsletter auf den neuesten Stand, erzählen dir von unseren Freuden und Herausforderungen im Garten und sind immer interessiert an deinem Feedback. Auch der persönliche Kontakt ist uns wichtig, daher wirst du uns ab und an in den Abholstationen antreffen können oder hast die Möglichkeit an Gartenführungen teilzunehmen.